Stadt und Landkreis Meißen

Zugehörigkeit staatlich:
bis 1945 Land Sachsen, Regierungsbezirk Dresden-Bautzen
1945 - 1949 Sowjetische Besatzungszone, Land Sachsen
1949 - 1952 DDR, Land Sachsen
1952 - 1990 DDR, Bezirk Dresden, Landkreis Meißen
Zuständ. Justiz (1894):
1) Amtsgericht Lommatzsch, Landgericht Dresden, Oberlandesgericht Dresden
2) Amtsgericht Meißen, Landgericht Dresden, Oberlandesgericht Dresden
3) Amtsgericht Nossen, Landgericht Freiberg, Oberlandesgericht Dresden
4) Amtsgericht Wilsdruff, Landgericht Dresden, Oberlandesgericht Dresden
Zuständ. Finanzamt (1927):
1) Finanzamt Meißen, Landesfinanzamt Dresden
2) Finanzamt Nossen, Landesfinanzamt Dresden
Zuständ. Gau 1933-1945: Sachsen
Zuständ. Militärdienst (1885): XII. Armeekorps
Zugehörigkeit ev. Kirche (1939): Evangelisch-lutherische Landeskirche des Freistaats Sachsen
Zugehörigkeit kath. Kirche (1939): Bistum Meißen


a) Stadt bzw. Stadtkreis Meißen

Stadtbeschreibung Meißen nach Neumann 1894:
Stadt am Einfluß der Triebisch in die Elbe; Bahnhof der Linie Leipzig-Döbeln-Dresden der Sächsischen Staatsbahn, Kreditverein, Amtshauptmannschaft, Amtsgericht nebst Strafkammer (für die Amtsgerichtsbezirke Großenhain, Lommatzsch, Meißen, Radeburg, Riesa und Wilsdruff), Hauptsteueramt, evangelisches Domkapitel, 2 Elbbrücken; 4 evangelische Kirchen, darunter der gotische Dom auf dem Schloßberg und die Afrakirche auf dem Afraberg, schöne neue katholische Pfarrkirche, Gymnasium (Fürsten- und Landesschule St. Afra seit 1543), Realschule, Handelsschule, altes Rathaus, gotische Albrechtsburg mit prächtigen Wandgemälden neben dem Dom (hier 1710-1863 die Porzellanfabrik), enge Straßen; große und berühmte Porzellanfabriken im Triebischthal (das Porzellan 1705 von Böttger [Denkmal] in Meißen erfunden), Eisengießereien und Maschinenfabriken; Fabriken für Öfen, Tonwaren, Schamottesteine, Pianofortes, Zigarren, Sicherheitszünder, Lampen, Metallwaren, Möbel, Stöcke, Nähmaschinen, Essig und Telegraphenapparate; Zuckersiederei, Jutespinnerei nebst Weberei, Bierbrauerei, Gerberei, Schiffahrt, Speditionshandel, starker Wein- und Obstbau, nahebei reiche Tonlager und Steinbrüche. In der schönen Umgegend das alte Schloß Siebeneichen, die Burg Scharfenberg, die Ruine des Klosters zum heiligen Kreuz, der Vergnügungsort Buschbad im Triebischtal. Meißen wurde 928 von König Heinrich I. gegründet, war bis zum 13. Jahrhundert Sitz von Markgrafen, nahm 1539 die Reformation an und ist Geburtsort des Homöopathen Hahnemann (1755-1843). Das Burggraftum Meißen bestand 1011-1572; das Bistum Meißen wurde 965 von Kaiser Otto I. gegründet, trat 1559 der Reformation bei und kam 1663 an das Kurhaus Sachsen.

Besonderheiten nach dem Ortsbuch 1927:
Amtshauptmannschaft, Gymnasium, Realgymnasium, Lyzeum, Reichsbanknebenstelle, Hauptzollamt.

Ortslexikon der DDR:
Stadt im Kreis Meißen, PLZ 8250.

Einwohner Stadt bzw. Stadtkreis Meißen
13.002 (1875)
14.166 (1880)
17.875 (1890), davon 1.025 Katholiken, 32 Juden
41.516 (1925), davon 35.943 Evangelische, 1.720 Katholiken,   38 sonstige Christen, 60 Juden
46.992 (1933), davon 38.826 Evangelische, 1.869 Katholiken,   15 sonstige Christen, 40 Juden
46.648 (1939), davon 38.394 Evangelische, 2.081 Katholiken, 175 sonstige Christen,   8 Juden
49.455 (31.   8. 1950)
48.214 (31. 12. 1960)
45.609 (  1.   1. 1971)
39.276 (31. 12. 1981)
36.767 (31. 12. 1988)

Die Reichstagswahlen vom
im Stadtkreis Meißen
5. 3. 1933
Abgegebene gültige Stimmen insgesamt 31.981
NSDAP 11.387
SPD 13.447
KPD 3.096
Zentrum 431
DNVP (Kampffront Schwarz-weiß-rot) 2.567
DVP - Deutsche Volkspartei 574
Christlich-sozialer Volksdienst 227
Deutsche Bauernpartei 7
Deutsch-Hannoversche Partei 0
DDP (Deutsche Staatspartei) 240
Andere Parteien 5


b) Landkreis Meißen

Einwohner Landkreis Meißen
101.646 (1890), davon 2.371 Katholiken, 40 Juden (einschl. Stadt Meißen)
123.581 (1900), davon 118.040 Evangelische, 5.322 Katholiken (einschl. Stadt Meißen)
131.175 (1910), davon 124.973 Evangelische, 5.814 Katholiken (einschl. Stadt Meißen)
  94.609 (1925), davon   88.892 Evangelische, 2.724 Katholiken,   62 sonstige Christen, 7 Juden
  93.866 (1933), davon   86.728 Evangelische, 2.455 Katholiken,   12 sonstige Christen, 6 Juden
  95.818 (1939), davon   87.116 Evangelische, 3.592 Katholiken, 210 sonstige Christen, 5 Juden
137.900 (31. 12. 1955) (einschl. Stadt Meißen)
133.073 (31. 12. 1960) (einschl. Stadt Meißen)
125.030 (31. 12. 1975) (einschl. Stadt Meißen)
110.500 (  3. 10. 1990) (einschl. Stadt Meißen)

Die Reichstagswahlen vom
im Landkreis Meißen
5. 3. 1933
Abgegebene gültige Stimmen insgesamt 57.874
NSDAP 27.184
SPD 18.804
KPD 4.549
Zentrum 312
DNVP (Kampffront Schwarz-weiß-rot) 5.378
DVP - Deutsche Volkspartei 769
Christlich-sozialer Volksdienst 410
Deutsche Bauernpartei 30
Deutsch-Hannoversche Partei 0
DDP (Deutsche Staatspartei) 414
Andere Parteien 24


Die Gemeinden des Landkreises Meißen:
(Stand von 1939 durchnummeriert)

Abend:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Starbach;
1. 11. 1935 eingemeindet in Rüsseina)
68 Einwohner (1925)

Albertitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Wuhnitz)
28 Einwohner (1925)

Altenbora s. Wendischbora)

Althirschstein:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Boritz;
1. 11. 1935 eingemeindet in Boritz)
254 Einwohner (1925)

2. Altlommatzsch:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 1. 1973 eingemeindet in die Stadt Lommatzsch)
199 Einwohner (1925)
254 Einwohner (1933)
246 Einwohner (1939)

Altsattel-Barmenitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Striegnitz)
112 Einwohner (1925)

Arntitz (Arntik):
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 4. 1934 eingemeindet in Wuhnitz)
38 Einwohner (1925)

Augustusberg:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht, Post und Finanzamt Nossen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Nossen)
577 Einwohner (1925)

Badersen:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Ziegenhain, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Pröda b. Lommatzsch)
94 Einwohner (1925)

3. Bahra:
502 Einwohner (1933)
478 Einwohner (1939)

Barnitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Krögis;
1. 11. 1935 eingemeindet in Krögis)
176 Einwohner (1925)

4. Batzdorf:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Scharfenberg)
89 Einwohner (1933)
91 Einwohner (1939)

5. Beicha:
504 Einwohner (1933)
498 Einwohner (1939)

Berntitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 4. 1934 eingemeindet in Wuhnitz)
78 Einwohner (1925)

6. Bieberstein:
399 Einwohner (1933)
373 Einwohner (1939)

7. Birkenhain:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Limbach)
160 Einwohner (1933)
154 Einwohner (1939)

Birmenitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Ostrau, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Neckanitz)
63 Einwohner (1925)

8. Blankenstein:
(1. 1. 1974 eingemeindet in Helbigsdorf)
390 Einwohner (1933)
378 Einwohner (1939)

9. Bockwen (Bockwen-Polenz):
(1. 1. 1973 Zusammenschluss von Bockwen und Polenz;
Bockwen-Polenz am 1. 4. 1993 in Scharfenberg eingemeindet)
173 Einwohner (1933)
183 Einwohner (1939)

Bodenbach:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht, Post und Finanzamt Nossen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Rhäsa)
145 Einwohner (1925)

10. Boritz:
702 Einwohner (1933)
715 Einwohner (1939)

11. Brockwitz:
(1927 Amtshauptmannschaft und Amtsgericht Meißen, Post Brockwitz, Finanzamt Radebeul-Oberlößnitz;
1. 7. 1950 eingemeindet in die Stadt Coswig)
2.354 Einwohner (1925)
3.040 Einwohner (1933)
3.300 Einwohner (1939)

12. Burkersdorf b. Nossen:
380 Einwohner (1933)
392 Einwohner (1939)

13. Burkhardswalde (Burkhardswalde-Munzig):
(1. 1. 1973 Zusammenschluss von Burkhardswalde und Munzig;
1. 3. 1994 Teil der neu gebildeten Gemeinde Triebischtal)
239 Einwohner (1933)
232 Einwohner (1939)

Canitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Krögis;
1. 11. 1935 eingemeindet in Löthain)
60 Einwohner (1925)

14. Choren-Toppschädel:
(1. 1. 1937 umbenannt in Choren)
436 Einwohner (1933)
435 Einwohner (1939)

Churschütz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Neckanitz)
161 Einwohner (1925)

15. Coswig:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Kötzschenbroda, Post Coswig, Finanzamt Radebeul-Oberlößnitz;
1952 - 1990 Bezirk Dresden, Kreis Meißen;
Besonderheiten 1927: Zollamt;
21. 9. 1939 Verleihung der Bezeichnung "Stadt")
  5.529 Einwohner (1925)
  8.245 Einwohner (1933)
  9.858 Einwohner (1939)
17.401 Einwohner (31.   8. 1950)
20.276 Einwohner (  1.   1. 1971)
28.795 Einwohner (31. 12. 1981)
27.672 Einwohner (31. 12. 1988)

Daubnitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Wachtnitz)
245 Einwohner (1925)

Dennschütz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Wuhnitz)
24 Einwohner (1925)

16. Deutschenbora:
827 Einwohner (1933)
849 Einwohner (1939)

17. Diera:
491 Einwohner (1933)
497 Einwohner (1939)

18. Dittmannsdorf:
742 Einwohner (1933)
719 Einwohner (1939)

Dobernitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Stauchitz, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Staucha)
102 Einwohner (1925)

19. Dobritz:
(1. 7. 1950 eingemeindet in die Stadt Meißen)
478 Einwohner (1933)
461 Einwohner (1939)

Dobschütz:
(1927 Amtshauptmannschaft und Amtsgericht Meißen, Post Ziegenhain, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Pröda b. Lommatzsch)
16 Einwohner (1925)

20. Dörschnitz:
(1. 1. 1994 eingemeindet in die Stadt Lommatzsch)
586 Einwohner (1933)
567 Einwohner (1939)

Dösitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Stauchitz, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Staucha)
138 Einwohner (1925)

Elgersdorf:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Deutschenbora;
1. 11. 1935 eingemeindet in Deutschenbora)
72 Einwohner (1925)

21. Eula:
(1. 10. 1973 eingemeindet in die Stadt Nossen)
784 Einwohner (1933)
747 Einwohner (1939)

Eulitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Leuben, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Leuben)
261 Einwohner (1925)

22. Garsebach:
(1. 3. 1994 Teil der neu gebildeten Gemeinde Triebischtal)
322 Einwohner (1933)
771 Einwohner (1939)

Gasern:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Jahna)
96 Einwohner (1925)

23. Gauernitz:
998 Einwohner (1933)
998 Einwohner (1939)

Gleina:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Stauchitz, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Staucha)
114 Einwohner (1925)

Gohla:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht, Post und Finanzamt Nossen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Ilkendorf)
87 Einwohner (1925)

Gohlis:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Cossebaude;
1. 6. 1936 eingemeindet in Oberau)
144 Einwohner (1925)

24. Golk:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Nieschütz)
253 Einwohner (1933)
250 Einwohner (1939)

Göltzscha:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht, Post und Finanzamt Nossen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Ilkendorf)
96 Einwohner (1925)

Görna (Görna-Krögis):
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Krögis;
1. 11. 1935 eingemeindet in Krögis)
139 Einwohner (1925)

Gotthelffriedrichsgrund (Gotthelf-Friedrichsgrund):
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Reinsberg;
1. 10. 1934 eingemeindet in Burkersdorf b. Nossen)
92 Einwohner (1925)

Graupzig:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Ziegenhain, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Leuben)
321 Einwohner (1925)

25. Gröbern:
(1. 1. 1994 eingemeindet in Niederau)
494 Einwohner (1933)
491 Einwohner (1939)

26. Groitzsch:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Burkhardswalde)
217 Einwohner (1933)
224 Einwohner (1939)

27. Großdobritz:
(1. 1. 1994 eingemeindet in Niederau)
589 Einwohner (1933)
599 Einwohner (1939)

Großkagen:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Zehren;
1. 11. 1935 eingemeindet in Kagen)
113 Einwohner (1925)

28. Grumbach:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Wilsdruff, Finanzamt Nossen)
1.520 Einwohner (1925)
1.515 Einwohner (1933)
1.605 Einwohner (1939)

Gruna:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht, Post und Finanzamt Nossen;
1. 11. 1935 teilw. eingemeindet in Ilkendorf, teilw. in Rhäsa)
192 Einwohner (1925)

Hartha:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Coswig;
1. 4. 1937 eingemeindet in Gauernitz)
23 Einwohner (1925)

29. Helbigsdorf:
394 Einwohner (1933)
360 Einwohner (1939)

30. Herzogswalde:
748 Einwohner (1933)
806 Einwohner (1939)

31. Heynitz:
736 Einwohner (1933)
711 Einwohner (1939)

32. Hirschfeld:
595 Einwohner (1933)
544 Einwohner (1939)

33. Höfgen:
(1. 8. 1973 eingemeindet in Ziegenhain)
289 Einwohner (1933)
244 Einwohner (1939)

34. Hühndorf:
151 Einwohner (1933)
163 Einwohner (1939)

Ibanitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Stauchitz, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Staucha)
59 Einwohner (1925)

Ickowitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Zehren;
1. 11. 1935 eingemeindet in Piskowitz b. Zehren)
56 Einwohner (1925)

35. Ilkendorf:
(1. 1. 1973 eingemeindet in Heynitz)
602 Einwohner (1933)
574 Einwohner (1939)

36. Jahna (Jahna-Kagan; Jahna-Löthain):
(1. 1. 1969 Zusammenschluss von Jahna und Kagen;
1. 3. 1974 Zusammenschluss von Jahna-Kagan und Löthain;
1. 1. 1994 eingemeindet in die neu gebildete Gemeinde Käbschütztal)
592 Einwohner (1933)
611 Einwohner (1939)

37. Jessen b. Lommatzsch:
(1. 1. 1973 eingemeindet in die Stadt Lommatzsch)
249 Einwohner (1933)
221 Einwohner (1939)

38. Jessen b. Meißen:
(10. 10. 1965 eingemeindet in Gröbern)
305 Einwohner (1933)
296 Einwohner (1939)

Jesseritz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Jahna)
40 Einwohner (1925)

Käbschütz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Leutewitz, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Planitz-Deila)
53 Einwohner (1925)

Käbschütztal:
(Gebildet am 1. 1. 1994 aus dem Zusammenschluss von Jahna-Löthain, Krögis und Planitz-Deila)

39. Kagen:
(1. 1. 1969 Zusammenschluss von Jahna und Kagen)
689 Einwohner (1933)
676 Einwohner (1939)

Kaisitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Kagen)
91 Einwohner (1925)

Karcha:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Krögis;
1. 11. 1935 eingemeindet in Raußlitz)
120 Einwohner (1925)

Katzenberg:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Krögis;
1. 11. 1935 eingemeindet in Ilkendorf)
70 Einwohner (1925)

40. Kaufbach:
(1. 1. 1973 eingemeindet in die Stadt Wilsdruff)
382 Einwohner (1933)
346 Einwohner (1939)

Keilbusch:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Zehren)
171 Einwohner (1925)

41. Kesselsdorf:
865 Einwohner (1933)
946 Einwohner (1939)

Kettewitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Miltitz-Roitzschen;
1. 4. 1938 eingemeindet in Sönitz)
98 Einwohner (1925)

Ketzerbachtal:
(Gebildet am 1. 1. 1994 aus dem Zusammenschluss von Raußlitz, Rüsseina und Ziegenhain)

Klappendorf:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Prausitz, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Dörschnitz)
54 Einwohner (1925)

Kleinkagen:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Zehren;
1. 11. 1935 eingemeindet in Kagen)
90 Einwohner (1925)

42. Kleinschönberg:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Weistropp)
206 Einwohner (1933)
204 Einwohner (1939)

Klessig:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Starbach;
1. 11. 1935 eingemeindet in Rüsseina)
173 Einwohner (1925)

43. Klipphausen:
372 Einwohner (1933)
350 Einwohner (1939)

Klosterhäuser:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 4. 1937 eingemeindet in die Stadt Meißen)
260 Einwohner (1925)

Kobitzsch:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 4. 1937 eingemeindet in Ullendorf)
28 Einwohner (1925)

Kötitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Kötzschenbroda, Post Coswig, Finanzamt Radebeul;
1. 4. 1935 eingemeindet in Coswig)
1.981 Einwohner (1925)

Kottewitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Deutschenbora;
1. 11. 1935 eingemeindet in Heynitz)
190 Einwohner (1925)

Kreißa:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Starbach;
1. 11. 1935 eingemeindet in Raußlitz)
109 Einwohner (1925)

Krepta:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Neckanitz)
103 Einwohner (1925)

44. Krögis:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Krögis;
1. 1. 1994 Teil der neu gebildeten Gemeinde Käbschütztal)
   415 Einwohner (1925)
1.360 Einwohner (1933)
1.315 Einwohner (1939)

45. Lampersdorf:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Sora)
116 Einwohner (1933)
116 Einwohner (1939)

Lautzschen:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Dörschnitz)
114 Einwohner (1925)

Leippen:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Ziegenhain, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Ziegenhain)
266 Einwohner (1925)

Leschen:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Starbach;
1. 11. 1935 eingemeindet in Lüttewitz)
136 Einwohner (1925)

46. Leuben (Leuben-Schleinitz):
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Leuben, Finanzamt Riesa;
1. 1. 1993 Zusammenschluss mit Schleinitz)
   631 Einwohner (1925)
1.295 Einwohner (1933)
1.155 Einwohner (1939)

Leutewitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Planitz-Deila)
187 Einwohner (1925)

47. Limbach:
(1. 1. 1974 eingemeindet in die Stadt Wilsdruff
295 Einwohner (1933)
276 Einwohner (1939)

48. Löbsal:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Nieschütz)
63 Einwohner (1933)
55 Einwohner (1939)

Löbschütz b. Lommatzsch:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Piskowitz b. Zehren)
41 Einwohner (1925)

Löbschütz b. Meißen:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Krögis;
1. 11. 1935 eingemeindet in Löthain)
91 Einwohner (1925)

50. Lommatzsch, Stadt:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
Besonderheiten 1927: Zollamt)
4.254 Einwohner (1925)
4.524 Einwohner (1933)
4.451 Einwohner (1939)

Lossen:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Leuben, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Schleinitz)
181 Einwohner (1925)

49. Löthain:
(1. 3. 1974 Zusammenschluss mit Jahna-Kagen)
540 Einwohner (1933)
553 Einwohner (1939)

51. Lotzen:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Sora)
50 Einwohner (1933)
52 Einwohner (1939)

Luga:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Krögis;
1. 11. 1935 eingemeindet in Krögis)
75 Einwohner (1925)

52. Lüttewitz:
563 Einwohner (1933)
531 Einwohner (1939)

Mahlitzsch:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Deutschenbora;
1. 11. 1935 eingemeindet in Wendischbora)
134 Einwohner (1925)

Maltitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Starbach;
1. 11. 1935 eingemeindet in Lüttewitz)
77 Einwohner (1925)

Markritz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Starbach;
1. 11. 1935 eingemeindet in Lüttewitz)
129 Einwohner (1925)

Marschütz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Ostrau, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Wuhnitz)
53 Einwohner (1925)

Mauna:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Krögis;
1. 11. 1935 eingemeindet in Krögis)
105 Einwohner (1925)

Mehren:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Löthain)
122 Einwohner (1925)

Meila:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Zschaitz, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Beicha)
113 Einwohner (1925)

Mergenthal:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Deutschenbora;
1. 11. 1935 eingemeindet in Deutschenbora)
72 Einwohner (1925)

Mertitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Wahnitz)
85 Einwohner (1925)

Mettelwitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Wahnitz)
92 Einwohner (1925)

53. Miltitz:
(1. 3. 1994 Teil der neu gebildeten Gemeinde Triebischtal)
914 Einwohner (1933)
882 Einwohner (1939)

Mischwitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Zehren)
66 Einwohner (1925)

Mögen:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Ostrau, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Neckanitz)
47 Einwohner (1925)

Mohlis:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Kagen)
198 Einwohner (1925)

54. Munzig:
(1. 1. 1973 Zusammenschluss von Burkhardswalde und Munzig)
392 Einwohner (1933)
398 Einwohner (1939)

Mutzschwitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Ziegenhain;
1. 11. 1935 eingemeindet in Höfgen)
141 Einwohner (1925)

Naundorf:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Zehren;
1. 11. 1935 eingemeindet in Niederlommatzsch)
277 Einwohner (1925)

55. Naundörfel:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Diera)
109 Einwohner (1933)
108 Einwohner (1939)

56. Naustadt:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Scharfenberg)
526 Einwohner (1933)
501 Einwohner (1939)

57. Neckanitz:
(1. 1. 1994 eingemeindet in die Stadt Lommatzsch)
557 Einwohner (1933)
548 Einwohner (1939)

Nelkanitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Leuben, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Beicha)
146 Einwohner (1925)

Neuhirschstein:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Boritz;
1. 11. 1935 eingemeindet in Bahra)
252 Einwohner (1925)

58. Neukirchen:
801 Einwohner (1933)
816 Einwohner (1939)

59. Niederau:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Niederau)
1.499 Einwohner (1925)
1.527 Einwohner (1933)
1.694 Einwohner (1939)

Niedereula:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht, Post und Finanzamt Nossen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Eula)
536 Einwohner (1925)

60. Niederlommatzsch:
(1. 1. 1994 eingemeindet in Zehren)
490 Einwohner (1933)
485 Einwohner (1939)

Niedermuschütz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Zehren;
1. 11. 1935 eingemeindet in Zehren)
210 Einwohner (1925)

Niederstaucha:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Stauchitz, Finanzamt Riesa;
1. 4. 1934 eingemeindet in Staucha)
382 Einwohner (1925)

Niederstößwitz:
(1927 Amtshauptmannschaft und Post Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Planitz-Deila)
45 Einwohner (1925)

61. Niederwartha:
517 Einwohner (1933)
583 Einwohner (1939)

62. Nieschütz:
(1. 3. 1974 eingemeindet in Diera)
391 Einwohner (1933)
442 Einwohner (1939)

Nimtitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Kagen)
85 Einwohner (1925)

63. Nossen, Stadt:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht, Post und Finanzamt Nossen;
Besonderheiten 1927: Zollamt)
5.430 Einwohner (1925)
6.802 Einwohner (1933)
6.821 Einwohner (17. 5. 1939)
(1. 12. 1939 Eingliederung eines Teiles der Gemeinde Rhäsa in die Stadt Nossen)
6.961 Einwohner (1. 12. 1939)

Nössige:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Krögis;
1. 11. 1935 eingemeindet in Krögis)
168 Einwohner (1925)

Noßlitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Starbach;
1. 11. 1935 eingemeindet in Rüsseina)
85 Einwohner (1925)

64. Oberau:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Niederau)
874 Einwohner (1933)
834 Einwohner (1939)

Obereula:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Deutschenbora;
1. 11. 1935 eingemeindet in Eula)
276 Einwohner (1925)

65. Obergruna:
787 Einwohner (1933)
744 Einwohner (1939)

Oberjahna:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Jahna)
103 Einwohner (1925)

Oberlommatzsch:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Zehren;
1. 11. 1935 eingemeindet in Wölkisch)
81 Einwohner (1925)

Obermuschütz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Zehren;
1. 11. 1935 eingemeindet in Zehren)
108 Einwohner (1925)

Oberstaucha:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Stauchitz, Finanzamt Riesa;
1. 4. 1934 eingemeindet in Staucha)
259 Einwohner (1925)

Oberstößwitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Starbach;
1. 11. 1935 eingemeindet in Raußlitz)
164 Einwohner (1925)

66. Ockrilla:
(1. 1. 1994 eingemeindet in Niederau)
440 Einwohner (1933)
443 Einwohner (1939)

Paltzschen:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Dörschnitz)
151 Einwohner (1925)

Petersberg:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Mochau;
1. 11. 1935 eingemeindet in Lüttewitz)
107 Einwohner (1925)

Petzschwitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Neckanitz)
48 Einwohner (1925)

Pinkowitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Coswig;
1. 4. 1937 eingemeindet in Gauernitz)
49 Einwohner (1925)

Pinnewitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Ziegenhain;
1. 11. 1935 eingemeindet in Raußlitz)
269 Einwohner (1925)

Piskowitz b. Taubenheim:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Miltitz-Roitzschen;
1. 4. 1938 eingemeindet in Sönitz)
108 Einwohner (1925)

67. Piskowitz b. Zehren:
(1. 1. 1994 eingemeindet in die Stadt Lommatzsch)
412 Einwohner (1933)
421 Einwohner (1939)

Pitschütz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Jessen b. Lommatzsch)
35 Einwohner (1925)

68. Planitz-Deila:
(1. 1. 1994 Teil der neu gebildeten Gemeinde Käbschütztal)
623 Einwohner (1933)
629 Einwohner (1939)

Poititz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Kamenz, Post Lommatzsch;
1. 11. 1935 eingemeindet in Neckanitz)
35 Einwohner (1925)

69. Polenz:
(1. 1. 1973 Zusammenschluss von Bockwen und Polenz)
205 Einwohner (1933)
204 Einwohner (1939)

Porschnitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Krögis;
1. 11. 1935 eingemeindet in Krögis)
101 Einwohner (1925)

Praterschütz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Ziegenhain, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Pröda b. Lommatzsch)
111 Einwohner (1925)

Priesa:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Zehren;
1. 11. 1935 eingemeindet in Kagen)
56 Einwohner (1925)

Priesen:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Starbach;
1. 11. 1935 eingemeindet in Rüsseina)
98 Einwohner (1925)

70. Pröda b. Lommatzsch:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Ziegenhain, Finanzamt Riesa;
1. 7. 1950 eingemeindet in Schleinitz)
  74 Einwohner (1925)
319 Einwohner (1933)
281 Einwohner (1939)

Pröda b. Meißen:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Zehren;
1. 11. 1935 eingemeindet in Kagen)
77 Einwohner (1925)

Proschwitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 10. 1939 eingemeindet in Winkwitz)
197 Einwohner (1925)
142 Einwohner (17. 5. 1939)

Prositz b. Schieritz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Wachtnitz)
102 Einwohner (1925)

Prositz b. Staucha:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Stauchitz, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Staucha)
37 Einwohner (1925)

Radewitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht, Post und Finanzamt Nossen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Ilkendorf)
56 Einwohner (1925)

Raßlitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Leipzig, Amtsgericht Lommatzsch, Post Leuben, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Leuben)
60 Einwohner (1925)

Rauba:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Jessen b. Lommatzsch)
51 Einwohner (1925)

71. Raußlitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Starbach;
1. 1. 1994 Teil der neu gebildeten Gemeinde Ketzerbachtal)
1.238 Einwohner (1933)
1.121 Einwohner (1939)

72. Reichenbach:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Scharfenberg)
93 Einwohner (1933)
91 Einwohner (1939)

73. Reinsberg:
804 Einwohner (1933)
760 Einwohner (1939)

74. Rhäsa:
(1. 3. 1994 eingemeindet in Ketzerbachtal)
793 Einwohner (1933)
779 Einwohner (17. 5. 1939)
(1. 12. 1939 Eingliederung eines Teiles der Gemeinde Rhäsa in die Stadt Nossen)
639 Einwohner (1. 12. 1939)

75. Riemsdorf:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Scharfenberg)
89 Einwohner (1933)
89 Einwohner (1939)

76. Robschütz:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Garsebach)
496 Einwohner (1933)
457 Einwohner (1939)

77. Röhrsdorf:
(1. 1. 1994 eingemeindet in Klipphausen)
602 Einwohner (1933)
607 Einwohner (1939)

Roitzsch b. Lommatzsch:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Prausitz, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Striegnitz)
78 Einwohner (1925)

78. Roitzsch b. Wilsdruff:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Wilsdruff, Post Kesselsdorf, Finanzamt Nossen)
167 Einwohner (1925)
  60 Einwohner (1933)
  56 Einwohner (1939)

Roitzschen:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Miltitz-Roitzschen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Miltitz)
337 Einwohner (1925)

79. Rothschönberg:
(1. 1. 1973 eingemeindet in Tanneberg)
434 Einwohner (1933)
450 Einwohner (1939)

Rottewitz:
(1. 10. 1939 eingemeindet in Winkwitz)
138 Einwohner (1933)
173 Einwohner (1939)

80. Rüsseina:
(1. 1. 1994 Teil der neu gebildeten Gemeinde Ketzerbachtal)
763 Einwohner (1933)
698 Einwohner (1939)

81. Sachsdorf:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Klipphausen)
263 Einwohner (1933)
264 Einwohner (1939)

Saultitz, 1. 11. 1937 umbenannt in Wolkau

Schänitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Boritz)
113 Einwohner (1925)

82. Scharfenberg:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Scharfenberg)
1.326 Einwohner (1925)
1.256 Einwohner (1933)
1.159 Einwohner (1939)

Scheerau:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa)
1. 11. 1935 eingemeindet in Altlommatzsch)
131 Einwohner (1925)

Schieritz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Zehren;
1. 11. 1935 eingemeindet in Zehren)
304 Einwohner (1925)

83. Schleinitz:
(1. 1. 1993 Zusammenschluss mit Leuben)
563 Einwohner (1933)
512 Einwohner (1939)

Schletta:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Jahna)
136 Einwohner (1925)

84. Schmiedewalde:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Burkhardswalde)
176 Einwohner (1933)
175 Einwohner (1939)

Schönnewitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Krögis;
1. 11. 1935 eingemeindet in Krögis)
59 Einwohner (1925)

Schrebitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Krögis;
1. 11. 1935 eingemeindet in Raußlitz)
85 Einwohner (1925)

Schweimnitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Zschaitz, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Beicha)
82 Einwohner (1925)

Schwochau:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Jessen b. Lommatzsch)
91 Einwohner (1925)

Seebschütz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Zehren)
58 Einwohner (1925)

85. Seeligstadt:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Taubenheim)
263 Einwohner (1933)
271 Einwohner (1939)

Semmelsberg:
(1. 4. 1939 eingemeindet in Garsebach)
447 Einwohner (1933)

Seilitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Zehren;
1. 11. 1935 eingemeindet in Zehren)
85 Einwohner (1925)

86. Siebenlehn, Stadt:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Siebenlehn)
2.305 Einwohner (1925)
2.290 Einwohner (1933)
2.368 Einwohner (1939)

Sieglitz b. Lommatzsch:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Prausitz, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Dörschnitz)
60 Einwohner (1925)

Sieglitz b. Meißen:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Jahna)
75 Einwohner (1925)

87. Sönitz:
(1. 1. 1974 eingemeindet in Taubenheim)
339 Einwohner (1933)
318 Einwohner (1939)

Soppen:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Krögis;
1. 11. 1935 eingemeindet in Krögis)
108 Einwohner (1925)

88. Sora:
(1. 3. 1974 eingemeindet in Klipphausen)
214 Einwohner (1933)
217 Einwohner (1939)

89. Sörnewitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Sörnewitz;
1. 7. 1950 eingemeindet in die Stadt Coswig)
1.604 Einwohner (1925)
1.587 Einwohner (1933)
1.995 Einwohner (1939)

Sornitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Planitz-Deila)
120 Einwohner (1925)

Stahna:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Starbach;
1. 11. 1935 eingemeindet in Rüsseina)
85 Einwohner (1925)

90. Starbach:
(1. 3. 1974 eingemeindet in Rüsseina)
404 Einwohner (1933)
415 Einwohner (1939)

91. Staucha:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Stauchitz, Finanzamt Riesa)
1.162 Einwohner (1933)
1.145 Einwohner (1939)

92. Steinbach b. Kesselsdorf:
123 Einwohner (1933)
114 Einwohner (1939)

93. Steinbach b. Mohorn:
168 Einwohner (1933)
141 Einwohner (1939)

Steudten:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Ostrau, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Staucha)
51 Einwohner (1925)

94. Striegnitz:
(1. 1. 1994 eingemeindet in die Stadt Lommatzsch)
536 Einwohner (1933)
562 Einwohner (1939)

Stroischen:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Löthain)
77 Einwohner (1925)

95. Tanneberg:
396 Einwohner (1933)
370 Einwohner (1939)

96. Taubenheim:
618 Einwohner (1933)
629 Einwohner (1939)

Treben:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Stauchitz, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Staucha)
47 Einwohner (1925)

Triebischtal:
(Gebildet am 1. 3. 1994 aus dem Zusammenschluss von Burkhardswalde-Munzig, Garsebach und Miltitz)

Trogen:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Stauchitz, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Striegnitz)
124 Einwohner (1925)

Tronitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht, Post und Finanzamt Meißen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Kagen)
46 Einwohner (1925)

97. Ullendorf:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Taubenheim)
220 Einwohner (1933)
220 Einwohner (1939)

98. Unkersdorf:
182 Einwohner (1933)
192 Einwohner (1939)

99. Wachtnitz:
(1. 1. 1994 eingemeindet in die Stadt Lommatzsch)
652 Einwohner (1933)
542 Einwohner (1939)

100. Wahnitz:
(1. 5. 1974 eingemeindet in Leuben)
292 Einwohner (1933)
279 Einwohner (1939)

Wauden:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Schleinitz)
81 Einwohner (1925)

101. Weinböhla:
(1927 Amtshauptmannschaft und Amtsgericht Meißen, Post Weinböhla, Finanzamt Radebeul-Oberlößnitz;
1986 Bezirk Dresden, Kreis Meißen, PLZ 8256)
7.221 Einwohner (1925)
8.445 Einwohner (1933)
9.369 Einwohner (1939)

102. Weistropp:
(1. 1. 1994 eingemeindet in Klipphausen)
569 Einwohner (1933)
669 Einwohner (1939)

Weitzschen:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Miltitz-Roitzschen;
1. 4. 1938 eingemeindet in Sönitz)
93 Einwohner (1925)

Weitzschenhain:
(1297 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht Lommatzsch, Post Ostrau, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Wuhnitz)
81 Einwohner (1925)

Wendischbora (Altenbora):
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht, Post und Finanzamt Nossen;
1. 11. 1937 umbenannt in Altenbora;
1. 7. 1949 umbenannt in Wendischbora)
343 Einwohner (1925)
474 Einwohner (1933)
429 Einwohner (1939)

103. Wetterwitz:
269 Einwohner (1933)
245 Einwohner (1939)

104. Wildberg:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Gauernitz)
398 Einwohner (1933)
414 Einwohner (1939)

105. Wilsdruff, Stadt:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Wilsdruff, Finanzamt Nossen;
Besonderheiten 1927: Zollamt)
3.818 Einwohner (1925)
3.933 Einwohner (1933)
3.990 Einwohner (1939)

Windorf:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Zehren;
1. 1. 1935 eingemeindet in Oberlommatzsch)
18 Einwohner (1925)

106. Winkwitz:
(1. 1. 1994 eingemeindet in die Stadt Meißen)
256 Einwohner (1933)
543 Einwohner (1939)

Wolkau:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Starbach;
1. 11. 1935 eingemeindet in Saultitz)
228 Einwohner (1925)

108. Wolkau (früher Saultitz):
(1. 1. 1973 eingemeindet in Rhäsa)
364 Einwohner (1933)
333 Einwohner (1939)

107. Wölkisch:
(1. 3. 1974 eingemeindet in Zehren)
412 Einwohner (1933)
401 Einwohner (1939)

109. Wuhnitz:
(1. 1. 1994 eingemeindet in die Stadt Lommatzsch)
404 Einwohner (1933)
423 Einwohner (1939)

Wuhsen:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Krögis;
(1. 11. 1935 eingemeindet in Heynitz)
48 Einwohner (1925)

Wunschwitz:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Miltitz-Roitzschen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Heynitz)
193 Einwohner (1925)

110. Zadel:
(1. 3. 1974 eingemeindet in Diera)
658 Einwohner (1933)
717 Einwohner (1939)

111. Zehren:
(1927 Amtshauptmannschaft, Amtsgericht und Finanzamt Meißen, Post Zehren;
   943 Einwohner (1925)
1.988 Einwohner (1933)
1.954 Einwohner (1939)

Zella:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht, Post und Finanzamt Nossen;
1. 11. 1935 eingemeindet in Nossen)
327 Einwohner (1925)

Zetta:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Finanzamt Nossen, Post Krögis;
1. 11. 1935 eingemeindet in Raußlitz)
131 Einwohner (1925)

112. Ziegenhain:
(1. 1. 1994 Teil der neu gebildeten Gemeinde Ketzerbachtal)
540 Einwohner (1933)
498 Einwohner (1939)

Zöllmen:
(1. 7. 1950 eingemeindet in Gompitz)

Zöthain:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Wachtnitz)
193 Einwohner (1925)

Zscheilitz:
(1927 Amtshauptmannschaft Meißen, Amtsgericht und Post Lommatzsch, Finanzamt Riesa;
1. 11. 1935 eingemeindet in Piskowitz b. Zehren)
165 Einwohner (1925)

113. Zschochau:
424 Einwohner (1933)
418 Einwohner (1939)



VIPs:
Hirschberg, Carl Richard



Quellen:

Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01. 01. 1948 in den neuen Ländern. Herausgegeben vom Statistischen Bundesamt. Stuttgart, 1995.

Neumanns Orts-Lexikon des Deutschen Reichs. Ein geographisch-statistisches Nachschlagebuch für deutsche Landeskunde. Dritte, neu bearbeitete und vermehrte Auflage von Wilhelm Keil. Leipzig, 1894.

Das Ortsbuch für das Deutsche Reich. Herausgegeben in Verbindung mit der Deutschen Reichsbahn und Deutschen Reichspost. Berlin, 1927.

Ortslexikon der Deutschen Demokratischen Republik. Bearbeitet von Karla Balkow und Werner Christ. Heidelberg, 1986.

Statistik des Deutschen Reichs. Alte Folge, Band 57: Die Volkszählung im Deutschen Reich am 1. Dez. 1880. Berlin, 1883.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 150: Die Volkszählung am 1. Dez. 1900 im Deutschen Reich. Berlin, 1903.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 240: Die Volkszählung im Deutschen Reiche am 1. 12. 1910. Berlin, 1915.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 401: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 16. Juni 1925. Heft 1: Die Bevölkerung im Deutschen Reich nach den Ergebnissen der Volkszählung 1925. Teil I: Einführung in die Volkszählung 1925. Tabellenwerk. Berlin, 1928.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 434: Die Wahlen zum Reichstag am 31. Juli und 6. November 1932 und am 5. März 1933 (Sechste bis achte Wahlperiode). Berlin, 1935.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. Berlin, 1939.
Teil I: Altreich und Land Österreich.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 451: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 16. Juni 1933. Heft 3: Die Bevölkerung des Deutschen Reichs nach der Religionszugehörigkeit. Berlin, 1936.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 550: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. Berlin, 1940.
Statistik des Deutschen Reichs. Band 552: Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 17. Mai 1939.
Heft 3: Die Bevölkerung des Deutschen Reichs nach der Religionszugehörigkeit. Berlin, 1942.
Heft 4: Die Juden und jüdischen Mischlinge im Deutschen Reich. Berlin, 1944.

Statistisches Jahrbuch der Deutschen Demokratischen Republik 1955. Herausgegeben von der Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik. Berlin (Ost), 1956.

Statistisches Jahrbuch der Deutschen Demokratischen Republik 1960/61. Herausgegeben von der Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik. Berlin (Ost), 1961.

Statistisches Jahrbuch der Deutschen Demokratischen Republik 1976. Herausgegeben von der Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik. Berlin (Ost), 1976.

Statistisches Jahrbuch der Deutschen Demokratischen Republik 1989. Herausgegeben von der Staatlichen Zentralverwaltung für Statistik. Berlin (Ost), 1989.

Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1992. Herausgegeben vom Statistischen Bundesamt. Wiesbaden, 1992.


www.verwaltungsgeschichte.de Homepage Deutsche Verwaltungsgeschichte 1871 - 1990 © 2007 by Dr. Michael Rademacher M.A.